Stagnation auf dem Hockenheimring
Statt einen Schritt nach vorne, zwei Schritte zurück: Marc Benz kam auf dem Hockenheimring nicht auf Touren und nicht vom Fleck. Der 17. Platz im zweiten Rennen nach seinem Wiedereinstieg in den Porsche Supercup war eine regelrechte Ernüchterung.
Marc Benz sah man früher selten ratlos oder frustriert. Lief’s nicht rund, konnte er messerscharf analy-sieren, Massnahmen einleiten und umsetzen, worauf er zeitmässig wieder bei den Leuten war. Im Moment ist der Montlinger ziemlich weit davon entfernt, sein Gefährt so hingestellt zu bekommen, wie er es gerne fahren möchte. „Mit den neuen Hinterreifen tue ich mich extrem schwer. Das führt in der Kurveneinfahrt zu Untersteuern, bei der Ausfahrt zu Übersteuern.“ Ein Verhalten, mit dem sich Marc Benz schon zu Kartzeiten schwer tat.
Auch wenn er es nicht ausspricht: Für ihn scheint es ein Rätsel, weshalb die Schnellen unter der Konkur-renz mit diesem Fahrverhalten besser zurecht kommen. Erstaunliches zeigt ein Blick zurück: Vor zwei Jahren fuhr Marc Benz an gleicher Stelle mit dem Porsche-Vorgängermodell (und weniger PS) im Qualifying zwei Zehntel schneller. Grübeln bringt nicht, das mit dem ehemaligen Porsche-Junior verstärkte Team SPS schaut nach vorne: Am 2. und 3. August dröhnen die Motoren wieder auf dem Hungaroring.
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