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| Foto: © racecam |
| Marc Benz mit Teamchef Stephan Sohn im Gespräch. |
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Auf die Spitze fehlt immer weniger
Bei seinem fünften Einsatz im diesjährigen Porsche-Supercup in Valencia steuerte Marc Benz seinen ocker-schwarzen SPS-Porsche als 15. über die Ziellinie. Im Rennen und im Qualifying wären einiges mehr drin gelegen. "Es geht aufwärts, auch wenn man dies an den nackten Resultaten noch nicht sieht", stellt Marc Benz fest.
Vom Glück verfolgt wurde Marc Benz auch in Spanien nicht. Das Rennen war für ihn eigentlich schon nach wenigen Kurven zu Ende, als er aussen rum ein paar Konkurrenten schnappen wollte. Just als er wieder ins Fahrerfeld einbiegen wollte, gab´s vor ihm einen Crash. Er konnte in diesem Moment nur noch den Notausgang nehmen, drehte eine kleine Zusatzrunde und kam als Letzter zurück ins Feld. "Mein Auto ging dann aber ab wie eine Rakete, so dass ich am Ende doch noch riesigen Spass hatte."
Spass wird ihm auch die Nachricht in der Box bereitet haben, dass er am Ende die zweitschnellste Runde im Feld der 27 Fahrer hingelegt hatte. "Ja, es hat wirklich gut getan zu sehen, dass es noch geht. Den Start muss ich allerdings noch ein bisschen üben. Dieser gelang mir nicht besonders gut." Marc Benz hatte schon im Qualifying angetönt, dass er der Spitze immer näher rückt: Sieben Zehntel fehlten auf die Spitze, drei Zehntel für die dritte Startreihe. In der letzten Saison wäre er mit einem solchen Rückstand locker in die Top 10 gefahren.
Der Montlinger haderte auch mit der Rennjury, die ihm nach dem Zeittraining die schnellste Runde, welche ihm den fünften Startplatz eingetragen hätte, wegen angeblichem Verlassen der Piste aberkannte. Auch der Videobeweis konnte das Vergehen des Ostschweizers nicht eindeutig belegen. Als ob er nicht schon genug Pech im Rennsport hätte, krachte ihm auf der Fahrt zum Flughafen zuerst ein Spanier ins Heck seines Mietautos. Später verpasste er unverschuldet in Madrid den Anschlussflug nach Zürich, worauf er eine zusätzliche Nacht in einem Madrider Hotel verbringen musste.
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